Release-Checkliste: Woche für Woche
Eine praktische Checkliste für die Release-Planung deiner nächsten Single, EP oder deines nächsten Albums – vom finalen Master bis zu den Wochen nach dem Release-Tag.
Die meisten Probleme bei einem Release sind nicht kreativer Natur. Es ist ein fehlender Credit, ein Cover, das zu spät kommt, ein Pitch, der nie rausging, oder ein Video, das am Release-Tag nicht fertig ist. Eine Checkliste schreibt dir keinen Song – aber sie schützt ihn.
Die Zeiten unterscheiden sich je nach Vertrieb, Plattform und Land. Sieh diese Liste also als Ausgangspunkt und prüf die aktuellen Vorgaben jedes Dienstes, den du nutzt.
8+ Wochen vor dem Release
- Finaler Master freigegeben, dazu alle Versionen, die du brauchst (Clean, Instrumental, Radio Edit).
- Release-Termin festgelegt – prüf, dass er nicht mit anderen Releases desselben Künstlers oder Labels kollidiert.
- Metadaten und Credits: Titel, Künstler, Featured Artists, Songwriter, Produzenten, Genre, Sprache, Explicit-Kennzeichnung.
- Codes: ISRC für jeden Track und UPC/EAN für das Release (meist kann dein Vertrieb sie vergeben).
- Splits vereinbart und unterschrieben von allen Beteiligten – und in Summe 100 % (nimm dafür ein Split Sheet).
- Cover in der geforderten Größe und im richtigen Format, ohne Text oder Logos, die die Stores nicht erlauben.
- Verantwortliche für jede Aufgabe: Wer macht was bis wann?
6–4 Wochen vorher
- Früh an den Vertrieb liefern. Viele empfehlen mehrere Wochen Vorlauf, damit Stores und Redaktionen das Release sehen können.
- Redaktioneller Pitch: Bei Spotify for Artists kannst du einen unveröffentlichten Song pitchen; aktuell gilt mindestens 7 Tage vor dem Release, aber früher gibt den Redaktionen mehr Zeit. Nach dem Release übernehmen Release Radar und die personalisierten Playlists: siehe So funktioniert der Spotify-Algorithmus.
- Pre-Save- oder Pre-Add-Link bereit.
- Presseplan: Medienliste, Pressemitteilung, Fotos, Bio und ein privater Streaming-Link – alles in deinem EPK.
- Videoplan: Musikvideo, Visualizer oder Lyric Video – und wer es produziert. Mit KI: TONTRIA Motion Studio schneidet das Musikvideo aus deinem Material, TONTRIA Clips macht das Lyric Video.
- Content-Plan: Was du an jedem Tag der Release-Woche postest.
3–1 Wochen vorher
- Release-Assets: Coming-soon-, Countdown- und Out-now-Motive für Stories und Feeds, dazu das Spotify Canvas.
- Kurze Clips: Teaser aus dem Studio, aus dem Video oder von Proben für Shorts, TikTok und Reels.
- Lyric Video für den Release-Tag eingeplant, falls du eins hast.
- Presse-Follow-ups erledigt und Interviews bestätigt.
- Künstlerprofile aktualisiert: Fotos, Bio und Links bei Streamingdiensten und auf Social Media.
- Team-Briefing: Alle kennen Datum, Uhrzeit und ihre Rolle.
Release-Woche
- Prüf, ob das Release auf jeder Plattform live und korrekt ist (Titel, Credits, Cover, Explicit-Kennzeichnung).
- Veröffentliche die Out-now-Motive und das Video; teil den Smart Link überall.
- Bedank dich bei Playlist-Kuratoren, Medien und Partnern, die das Release unterstützt haben.
- Poste weiter Clips – ein starkes Video ist besser als zehn hastige, aber die ersten Tage zählen.
Nach dem Release
- Schau dir die Ergebnisse nach einer und nach vier Wochen an: Streams, Saves, Playlists, Publikum nach Ländern.
- Halte das Release mit neuen Clips am Leben: Live-Versionen, Interviews, Behind the Scenes.
- Melde die Werke bei deiner Verwertungsgesellschaft an (etwa GEMA, AKM oder SUISA) und prüf, ob die Splits korrekt hinterlegt sind (wie Tantiemen funktionieren).
- Schreib auf, was funktioniert hat und was nicht – solange du es noch weißt.
Mach es wiederholbar
Die besten Teams fangen nicht jedes Mal bei null an: Sie kopieren den Plan des letzten Releases und passen die Termine an. In TONTRIA MGMT hat jedes Release einen eigenen Plan mit Checkliste, Verantwortlichen und Deadlines, und du kannst TONTRIA jederzeit fragen: „Was fehlt noch für dieses Release?“
Für die Content-Seite – Clips, Lyric Videos, Release-Assets und das Canvas – erstellt TONTRIA Clips alles aus einem einzigen Link. Und wenn du sehen willst, wie KI in den Rest der Arbeit passt, lies wie KI das Musikmanagement verändert.